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Uluru Trekking und Kata Tjuta

Donnerstag, 13. November 2014

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Zugegeben, es war tatsächlich sehr früh heute Morgen um 6 Uhr, als wir aus den Federn krochen. Gerade auch, weil es gestern Abend doch etwas später geworden ist. Doch all die Eindrücke waren bei weitem sämtliche Mühen wert.


Bereits eine Stunde später starteten wir an der Westspitze des berühmten Monolithen unsere Wanderung. Auch wenn wir nur einen Bruchteil der Bedeutung dieses Ortes für die Ureinwohner erahnen können, fühlt man doch mit jedem Schritt die besondere Spiritualität, welche diese für die Aborigines heilige Stätte in sich birgt. Sowohl am nördlichsten, westlichsten, östlichsten und südlichsten Punkt befinden sich „sensitive sites“, also Orte von wichtiger religiöser Bedeutung. An diesen Stellen weisen Hinweisschilder darauf hin, dass man hier bitte respektvoll das Fotografieren unterlassen soll.


Auch ein weiteres wichtiges Anliegen respektierten wir heute selbstverständlich, als wir den steilen, spiegelglatt wirkenden und ausserdem wegen der hohen Temperaturen gesperrten Aufstieg sahen. Auch wenn es geduldet wird, dass Uluru von Touristen bestiegen wird, liest man hier doch überall die Bitte, dies aus Respekt gegenüber den religiösen Empfindungen der Ureinwohner lieber zu unterlassen.


Es ist wirklich faszinierend, wie sich der Fels im Verlauf des Morgens und während unserer Wanderung mit jedem Licht neu präsentierte. Je nach Sonneneinstrahlung findet man fast violette bis dunkelrote Farbtöne, welche sich aber auch fast ins orange, braune oder gelbliche verändern.


Doch auch in der Umgebung des Sandsteinfelsens gibt es interessante Dinge zu entdecken. Zum Bild rechts stellt sich eigentlich nur eine Frage: Zunehmend oder abnehmend? ;-)


Während das gleiche Bild auf der nördlichen Erdhalbkugel natürlich einen zunehmenden Mond darstellt, sieht hier der abnehmende so aus.


Und gleich noch ein kleines Bilderrätsel - auf dem nachfolgenden Bild versteckt sich ein Insekt. Seht ihr es? Die Lösung folgt ganz unten.


Nach knapp 14 Kilometern erreichten wir verschwitzt und durstig unseren Ausgangspunkt am Mala Point. Die Temperatur war übrigens in der Zwischenzeit von angenehmen 25 auf „lauschige“ 40 Grad angestiegen. Selbst die Australier nennen das „extreme weather conditions“.


Trotzdem gönnten wir uns umgehend im Anschluss ein weiteres Highlight dieser Region. Die Kata Tjuta (oder auch Olgas) sind weitere, neben Uluru weniger bekannte Sandsteinformationen mitten in der Wüste. Von einem Aussichtspunkt in der Nähe, hatten wir einen herrlichen Ausblick auf diese bizarren Felsformationen und den in der Ferne im Dunst verschwindenden Uluru.


Damit wurde es uns dann aber doch definitiv zu heiss und gegen Mittag erreichten wir wieder unsere Unterkunft, den Ayers Rock Resort. Aufgrund der fast nicht mehr auszuhaltenden Temperaturen gönnten wir uns einen entspannenden Nachmittag am Pool.


Seit dem Nachtessen können wir draussen noch ein weiteres Spektakel bewundern: Ein Gewitter! Regen gibt es in dieser trockenen Region nur zwei- bis dreimal im Jahr und somit kommen wir heute in den Genuss eines hier seltenen Naturschauspiels.


Leider werden wir Uluru und unsere Hotelsuite schon morgen hinter, respektive unter uns lassen und vom Yulara Airport aus Richtung Cairns abfliegen.


Und auf dem letzten Bild noch die Auflösung unseres Bilderrätsels ;-) Das kleine Kerlchen ist doch gut und gerne etwa 10 cm lang und befindet sich oben genau in der Mitte des Bildes.



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