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Darwin - Kakadu Nationalpark

Dienstag, 4. November 2014

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Heute verliessen wir Darwin Richtung Südosten bei fast wolkenlosem Himmel und heissen 34°C. Unser Mitsubishi Pajero machte seine Sache sehr gut, bekam aber leider von einem Truck ein Steinchen angespickt und hat jetzt einen klitzekleinen Schaden in der Windschutzscheibe, der sich hoffentlich nicht ausweitet...


Gerne hätten wir eine Flussfahrt gemacht um die „jumping crocs“ zu sehen - Krokodile, die aus den Fluten springen, um Fleischbrocken zu erhaschen. Leider waren wir aber zur falschen Zeit am richtigen Ort, da die Ausflüge montags und dienstags nicht stattfinden.  


Bekanntschaft machten wir auf der Weiterfahrt dafür mit den sogenannten Roadtrains. Ein Zugfahrzeug zieht dabei 4-5 Anhänger und ist trotzdem ganz schön flink unterwegs. So ein Ding hat den Bremsweg eines Zugs und im Zweifelsfall gilt sowieso: ausweichen! Die Strassen nehmen hier durchaus auch mal amerikanische Ausmasse an, auch wenn sie etwas holpriger sind.


Unser Ziel, den Kakadu Nationalpark (hat nichts mit Kakadus, sondern mit dem ursprünglichen Aborigine Namen für den Ort zu tun) erreichten wir am frühen Nachmittag, die Temperatur lag mittlerweile bei fast 40°C. Trotzdem machten wir uns nach dem Einchecken im Ferienresort mutig nochmals auf den Weg, um die im Reiseführer beschriebene Rundwanderung zur Vogelbeobachtung unter die Füsse zu nehmen. Statt der Wanderung erhielten wir einen Eindruck davon, was es heisst, am Ende der Trockenzeit im Norden zu sein: Der Weg war gesperrt aufgrund von „seasonal conditions“, was wir angesichts der noch schwelenden Brände ziemlich gut nachvollziehen konnten. Unverrichteter Dinge fuhren wir weiter zum Visitor Center, um uns über den Park zu informieren und Pläne für morgen zu schmieden. Danach wurde es uns definitiv zu heiss für weitere Unternehmungen, und wir liessen den Tag am Pool ausklingen.


Nach einem Nachtessen in nüchterner Umgebung (besonders viel Auswahl gibt es hier nicht) bricht nun die Abkühlung in Form eines Gewitters herein.



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