
Freitag, 27. Juli 2007
Der Schriftsteller Mark Twain hat den Satz geprägt "the coldest winter I've ever spent was a summer in San Francisco". Genau das haben wir bei unserer Ankunft gestern erfahren und gespürt. Die Temperaturen steigen auch im Sommer hier nicht oft über 20 Grad Celsius. Ein weiteres Wetterspektakel konnten wir heute beobachten. Während der grösste Teil von Frisco im Sonnenschein lag und sich ein wolkenloser Himmel präsentierte, lag über dem nördlichen Stadtteil eine dicke Nebelbank. Das berühmte Wahrzeichen der Stadt, die Golden Gate Bridge, verschwand daher leider gänzlich im Nebel und bot alles andere als ein brauchbares Fotosujet.
Am Fisherman's Warf beobachteten wir heute die Seelöwen und genossen in einem Bistro bei einem Cesar Salad die wärmenden Sonnenstrahlen. Leider liegt unser Hotel in einem Viertel, das von ziemlich zwielichtigen Gestalten bevölkert wird und die vielen Bettler und Obdachlosen sind ein extremer Gegensatz zu der etwa 50 Meter entfernten Einkaufsmeile, wo sich die Schaufenster von Gucci, Dolce & Gabbana und Prada aneinander reihen.
Heute fuhren wir nach Sausalito, ein malerischer Vorort im Norden von San Francisco. Die mit Blumen geschmückten Strassen und die zahlreichen kleinen Läden erinnerten an ein südfranzösisches Dörfchen und hatten nichts mit der Hektik der Grossstadt auf der andern Seite der Bucht gemeinsam.
Morgen werden wir wieder auf dem Highway Number One bis nach Santa Maria der Küste entlang südwärts fahren.