header2

Vom Death Valley in die Rocky Mountains

Dienstag, 24. Juli 2007

IMG_1376
IMG_1405
IMG_1407
IMG_1415
IMG_1410
IMG_1431
IMG_1445
IMG_1448
IMG_1456
IMG_1455
IMG_1474
IMG_1498
IMG_1532

Gestern Morgen beschlossen wir, unser Glück im Casino doch noch auf die Probe zu stellen. Es entstand eine eher nicht so erfolgreiche Story mit dem Titel "how to lose your money in 25 minutes".


Gegen Mittag machten wir uns dann auf den Weg ins Death Valley. Das Tal liegt aufgrund platentektonischer Verschiebungen und der damit verbundenen Erdbeben knapp 100 Meter unter dem Meeresspiegel. Unmittelbar nebeneinander liegen das Badwater-Basin, der tiefste Punkt (-282 feet) der USA und einer der höchsten Berge der Südstaaten, der Telescope Peak (11'049 feet). Da der Westwind vom Meer her auf seinem Weg ins Landesinnere drei Bergzüge der Rocky Mountains überqueren muss, hat er bis ins Death Valley jede Feuchtigkeit verloren und sinkt dort als trockene, sich erwärmende Luft abwärts. Die hohen Bergkämme, welche das Tal einschliessen, verhindern jedoch eine weitere Zirkulation und so entsteht eine stabile Hochdrucklage. Diese spezielle Wetterlage und die besonderes tiefe Lage unter dem Meeresspiegel bewirken die extreme Hitze, für welche das Tal des Todes bekannt ist und machen es statistisch gesehen zum heissesten Ort der Welt.


Bei unserer Ankunft herrschten für diese Jahreszeit allerdings verhältnismässig eher "kühlere" 45 Grad Celsius, dafür sank das Thermometer in der Nacht auch nicht unter 35 Grad.


Heute Morgen schlich sogar ein Koyote um unser Hotel herum und etwas weiter talaufwärts konnten wir am Himmel einer jenen speziellen dreieckigen, amerikanischen Vögel beobachten, welche auch in der Umgebung von Aviano in Italien ihr Nest haben. Offenbar trainiert das Militär seine B-52 Stealth-Piloten über dieser unbewohnten Umgebung.


Um der grösseren Hitze zu entgehen, brachen wir schon bei Sonnenaufgang auf und verliessen die von Salzseen durchzogene Gegend westwärts Richtung Rockies. Bald liessen wir die Wüstenlandschaft mit ihren Sanddünen hinter uns und fuhren entlang schon bekannter Kuh- und Pferdeweiden in die kühle Klimazone der Rocky Mountains. Bei knapp 18 Grad erreichten wir schliesslich unser Ziel in Mammoth Lakes.


Die USA: Ein Land der extremen Gegensätze!



<< zurück | Übersicht | weiter >>