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Grand Canyon

Mittwoch, 18. Juli 2007

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Nach ein paar Tagen ohne Internetzugang und mit schlecht erschlossener Mobilfunkabdeckung, hier nun die letzten Ereignisse:


Unsere Ankunft am Dienstag im Grand Canyon wurde von einem erneuten, heftigen Gewitter begleitet. Da die Blitze offenbar aus physikalischen Gründen besonders häufig an den Rändern des Canyons einschlagen, hielten wir uns vorerst in den verschiedenen Gebäuden entlang der Südkante auf. Dort hatten wir einen atemberaubenden Ausblick über die gesamte Landschaft und konnten die zahlreichen Blitzeinschläge aus nächster Nähe beobachten.


Das darauffolgende Bild - nach dem Gewitter - lässt sich praktisch nicht in Worte fassen. Die unzähligen Schluchten und Windungen des Colorado River leuchteten in den unterschiedlichsten Farben und die untergehende Abendsonne wurde von den regennassen Felsen glitzernd reflektiert.


Unser Nachtessen genossen wir in einem Restaurant etwa zehn Meter neben dem "South Rim" mit Blick auf den Canyon und einen schon fast kitschigen Regenbogen am Horizont.


Der Mittwoch begann in aller Frühe. Bereits um 5 Uhr sassen wir auf 2'200 Metern über Meer am Yavapai Point und erwarteten ein unvergleichliches Naturspektakel: Den Sonnenaufgang über dem Grand Canyon. Zusammen mit etwa dreissig weiteren Frühaufstehern aus aller Welt warteten wir in der morgendlichen Kälte.


Etwa um zwanzig nach fünf herrschte eine andächtige Stille während sich die ersten Sonnenstrahlen an der Nordkante langsam über den Horizont schoben. Die dabei entstandenen Fotos werden wohl für sich allein schon ein ganzes Album füllen.


Zurück im Hotel nahmen wir noch eine Mütze voll Schlaf und machten uns anschliessend entlang der südlichen Aussichtspunkte auf die Weiterreise.


Ärgerlicherweise quitierte heute Morgen unser GPS-Navigationsgerät bei der Abfahrt seinen Dienst und liess sich - trotz geladenem Akku - partout nicht mehr einschalten. Unser Tagesziel, ein Hotel in der Nähe des Lake Powell, mussten wir daher halt anhand der normalen Strassenkarten finden. Diese Hotelsuche dürfte aber spätestens in San Francisco eher mühsam werden...


Fazit: Auf die Produkte der Marke Tomtom ist im Ernstfall offensichtlich kein Verlass und wenn das Gerät bereits nach einer Woche ausfällt, hätten wir das Geld wohl besser in eine zusätzliche Ferienwoche investiert.



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