
Dienstag, 22. Mai 2012
Die Odyssee begann heute nach dem Frühstück. Der erste Anruf bei der Road-Assistance von Alamo begann mit einer Kundenidentifizierung, welche jeder Bank in der Schweiz Konkurrenz machen könnte: Vertragsnummer? Autonummer? Geburtsdatum? Und dann begann die Warteschlaufe... Von insgesamt 30 Minuten Gesprächszeit waren bestimmt 27 Minuten musikalische Warterunden. Sonja war entsprechend begeistert. Die nette Dame am Telefon war soooo sorry, dass wir ein Problem mit dem Auto hatten- ja, wir auch!!!
Die Verhandlungen endeten damit, dass wir in die nächstgelegene Ford-Garage geschleppt wurden, wo das Auto den ganzen Nachmittag überprüft wurde. Wir verbrachten die Zwischenzeit am Hotelpool und warteten auf Neuigkeiten.
Fazit: Eine kaputte Sicherung liess die Motorkühlung, die Klimaanlage und den Tempomaten gleichzeitig ausfallen. Eine erstaunliche Negativleistung bei einem Auto, das im Januar 2012 erstmals die Strasse unter die Räder genommen und erst bescheidene 11000 Meilen auf dem Zähler hat. Die Rechnung bekommen wir hoffentlich von Alamo zurück erstattet...
Das Highlight des Tages präsentierte sich schliesslich am frühen Abend. Nachdem wir unseren Chevy abgeholt hatten, machten wir einen Abstecher zur wohl berühmtesten Schlaufe des Colorado River, dem Horseshoe Bend (Bild oben). Von der Kante aus geht es 300 Meter in die Tiefe und um entsprechende Fotos zu schiessen, muss man schon ziemlich schwindelfrei sein.
Vor dem Abendessen im Dam-Restaurant in Page werden wir versuchen, für morgen eine Tour im Antelope Canyon zu buchen. Ohne die Autogeschichte wäre dies eigentlich schon heute auf dem Programm gestanden. Nach der Tour am frühen Morgen, werden wir die Weiterfahrt ins Monument Valley in Angriff nehmen.