
Freitag, 24. April 2015
Nach einer 3.5 stündigen Autofahrt sind wir in Cedar Key gelandet, auf einer kleinen Insel, wo seit 1896 die Zeit stehen geblieben ist. Nachdem ein Hurkan damals die Sägemühlen des für seine Bleistiftproduktion bekannten Ortes zerstörte, hatte sich das kleine Fleckchen Erde kaum mehr verändert. Fernab von der Hektik des Ferientourismus ist hier vor allem eines angesagt: Ruhe! Hier sei Florida noch so, wie es vor 100 Jahren gewesen sei.
Unser Hotel, das "Cedar Cove Beach & Yacht Club" ist ein gemütliches kleines Hotel und ein witziger Etikettenschwindel, denn ausser ein paar von den geschützten Horseshoe-Krebsen oder ein paar Pelikanen dümpelt hier nicht viel im Wasser herum. Aber Hauptsache es tönt gut :-)
Ein kleines Highlight gab es an diesem ruhigen und eher ereignislosen Tag trotzdem. Roman bestellte zum Nachtessen Surf & Turf, also zum Steak zusätzlich ein paar Krabben-Beine. Nur hätten wir nicht gedacht, dass damit tatsächlich ein halbes Tier, mit jeweils den ganzen Beinen inklusive Scheren auf dem Teller serviert würde... Das ganze bedeutete also ein Crashkurs in Sachen Schalen knacken!
Morgen geht es weiter Richtung Pensacola, wo wir unterwegs noch einen Zwischenstopp mit Übernachtung in Apalachicola einlegen werden. Nebst einer neuen Zeitzone, wird dort so langsam der amerikanische Südstaten-Flair beginnen.