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Ein Tag am Strand

Donnerstag, 23. April 2015

Der Ausblick aus unserem wunderschönen Zimmer versüsste uns das Aufstehen und wir freuten uns gewaltig auf einen ruhigen Tag am Strand. Noch vor dem Frühstück mussten wir etwas über die Armada von Gärtnern schmunzeln, die hier jedes heruntergefallene Blatt wegräumen und den Rasen nach englischem Vorbild peinlich genau im Schuss halten.


Nach dem Frühstück machten wir einen kurzen Ausflug in den nahegelegenen Supermarket und kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die wahnsinnige grosse Vielfalt an Lebensmitteln kannten wir ja schon aus anderen Läden, aber die Präsentation und Qualität waren wirklich unschlagbar. Irgendjemand hatte offenbar zum Beispiel sämtliche Äpfel poliert und exakt ausgerichtet ;-) Nicht zu glauben, was alles an frischen dekorierten Torten, Gebäck, Trockenfrüchten und vielem mehr angeboten wurde. Für uns machte das die Sache nicht wirklich einfach - wir wollten doch nur unsere Wasser, Sonnencrème und Frühstück für morgen einkaufen. In einem 4 m breiten Kühlschrank mit Milch war es aber nicht ganz einfach, das Richtige zu finden...


Nach der Rückkehr ins Resort machten wir es uns am Strand gemütlich und genossen den Blick auf das türkisfarbene Wasser des Golfs von Mexiko. Die Strandidylle wurde getrügt, als ein freundlicher Mitarbeiter uns den Sonnenschirm "klaute" mit den Worten - "there's a storm coming, it's gonna be dangerous". Und tatsächlich rückten von Westen und Norden grosse dunkelblaue Wolkenberge an. Was in der Nähe offenbar für ziemlich heftige Gewitter sorgte, war bei uns nach einem Regenguss bereits Geschichte. Diesen wettertechnisch ungemütlichen Teil des Tages verbrachten wir auf unserer Terasse, von wo aus wir zahlreiche Tiere in der Lagune beobachten konnten. Ein hübscher Specht bearbeitete wiederholt die Palme direkt vor dem Balkon, Pelikane zogen ihre Kreise und im Wasser entdeckten wir zum Teil sehr grosse Fische und sogar eine Rochenfamilie. Auch grössere Meeresbewohner waren anzutreffen- mindestens drei Defline tummelten sich im Wasser und jagten ihre Beute. Leider waren die eleganten Tiere viel zu schnell und trotz Sonjas Bemühungen reichte es nur für Fotos von der Rückenflosse ;-)


Den Rest des Nachmittags verbrachten wir wiederum bei perfektem Sonnenschein am Strand - that's life!


Zum Abschluss gab es ein Dinner bei Tommy Bahamas im Zentrum von Sarasota, wo wir uns der Beobachtung der Passanten widmen konnten. Das Essen war ausgezeichnet doch der "kleine" Chocolate Cake zum Dessert stellte Roman dann vor eine unlösbare Aufgabe. Die Nachfrage beim Kellner ergab, dass es wirklich die kleine Version war - "the large one is substantially bigger!".


Der Blogeintrag entsteht nun wieder auf unserem Balkon. Es ist zwar bereits 10 Uhr abends, aber die Temperaturen sind immer noch feuchtwarm und wir geniessen diesen ersten Sommer des Jahres in vollen Zügen.



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